Schon 1975 begann eigentlich unsere Entwicklung in Sachen HUND.
Unser 1. Hund :
Unser "Umtausch-Objekt" Pudel-Mix SASCHA hatte mit 12 Wochen bereits 3 Vorbesitzer gehabt, die ihn alle zurückgebracht hatten. Bei uns brauchte er weder eine Hundeschule noch weitere Erziehungsmaßnahmen. Er las uns jeden Wunsch von den Augen ab und versuchte ständig uns zu gefallen. Eine schnelle Bindung war natürlich da.
Negativ = Er verteidigte alles, was zu uns gehörte ! So mußte man z.B. bei Begrüßungen Fremder sehr aufpassen, wenn jemand in unser Auto faßte oder jemand in unserem Haus irgendetwas anfaßte. Wir lernten mit diesem Problem umzugehen und hatten mit SASCHA sehr schöne Jahre. Er ist immerhin 13 1/2 Jahre geworden, obwohl er Epileptiker war und wir ständig Angst um ihn hatten bei seinen Anfällen.
Unser 2. Hund :
Ein silberner Zwerg-/Kleinpudelmix EIKO zog in unser Reihenhaus ein, weil es ohne Hund für uns unerträglich war ! Eiko stellte uns erstmalig vor ein Problem, welches wir nicht kannten. Er stellte Ansprüche bezüglich Beschäftigung. Wir waren noch beide berufstätig und somit demolierte er unser Zuhause mit schöner Regelmäßigkeit. Wir kamen zu dem Entschluß, daß dieser Hund wohl Beschäftigung braucht und suchten einen entsprechenden Verein, was nicht einfach war 1992 - mit einem Pudel - wie viele abwertend meinten.
Doch es gelang. Nachdem er das richtige Alter nach dem Welpenkurs hatte,
entschieden wir uns dann - seinen Neigungen entsprechend - für Agility.
Nachdem wir uns die gesundheitliche Freigabe in der Vet-Uniklinik Gießen
geholt hatten, starteten wir durch.
Bei dem kleinen Kerl leuchteten die Äuglein, sobald es zum Hundeplatz ging. Nach und nach machte uns das Training so viel Spaß, daß wir selbst an mehreren Ausbildungs-Seminaren in Sachen Agility teilnahmen, z.B. bei Astrid und Rudy Steiner in der Schweiz, den Agility-Freunden Mainz, Seminare des DVG usw.
Nachdem wir dann nach langem Suchen eine Reithalle gefunden hatten, gründeten wir die "Agility-Hundesportgruppe Rhein-Sieg e.V.", um diesen tollen Hundesport auch an andere weiterzugeben.
Eiko war sehr erfolgreich auf diesem Gebiet und konnte viele Pokale im In- und Ausland erstreiten.
Nach dem 1. Bandscheiben-Vorfall haben wir das Training dann sehr stark reduziert und nur noch zum Spaß mit ihm Agi gemacht, weil er immer absolut traurig war, wenn er nicht an die Geräte durfte.
Im Alter von ca. 13 Jahen hatte er dann seinen 1. Schlaganfall
und starb dann im Alter von über 16 Jahren nach dem 2. Schlaganfall im Jahre 2008.
Wir haben von ihm unglaublich viel gelernt; unsere Hundeschule gäbe es ohne ihn wahrscheinlich nicht.
Selbst über seinen Tod hinaus beeinflußte er mich bezüglich Tierkommunikation etc.
Wir wären mit Sicherheit nicht da, wo wir heute sind, ohne diesen traumhaften Hund.
Unser 3. Hund :
URIAS , ein schwarzer Königspudel-Rüde zog 1998 zusätzlich zu Eiko bei uns ein. Eigentlich wollten wir auch mit ihm Agi machen, aber Uri hatte da so seine eigenen Ansichten. Er fand es einfach nur albern zum 3. Mal über eine Hürde zu hüpfen und zeigte das auch ganz deutlich. Sein Leben war Jux und Dollerei, Toben, Spielen, Rennen etc. Trotzdem wurde auch der "Westfalen-Dickschädel" ein sehr liebenswerter Hund in unserem Rudel. Er und Eiko wurden ein tolles Team.
Über die Tierkommunikation / systemische Aufstellung teilte er mir dann noch ca. 1 Jahr vor seinem Tod mit,
daß er gerne die Welpen beim Welpentreffen "trainieren" möchte.
Also haben wir ihm auch diesen Wunsch erfüllt und er durfte mit zum Welpentreffen.
Schnell stellte er aber fest, daß das für ihn als "Co-Trainer" wohl doch nicht die richtige Betätigung war,
da die Welpen mehr mit sich beschäftigt waren und weniger mit ihm tobten.
Dann blieb er doch lieber beim "Dog Dance".
Unser stolzer "Urias" starb 5 Monate nach seinem 14. Geburtstag. Er teilte mir seinen Wunsch gehen zu wollen, ganz klar und deutlich - widerum über die Tierkommunikation - mit. Schweren Herzens gab ich ihm innerlich die Erlaubnis dazu, weil er krank war und schlecht Luft bekam.
Auch mit seinem Tod ist Ende Januar 2010 ein weiteres sehr großes Loch in unserem Herzen entstanden und wir vermissen ihn unglaublich, unseren Westfalen-Dickschädel !
Unser 4. Hund :
Zu REXY , einem Schäferhund-Wolfsspitz-Mix, kamen wir wie "die Jungfrau zum Kind".
Er lebte bei meinem Vater in der Eifel, der ihn aus dem Tierheim geholt hatte. Als mein Vater zum Pflegefall wurde, haben wir Rexy zu uns genommen, damit er nicht wieder ins Tierheim mußte, obwohl wir ja selbst zu diesem Zeitpunkt schon Eiko und Urias als unkastrierte Rüden hatten. Da mein Vater aus Angst vor Rangeleien immer jeden Kontakt der Hunde untereinander unterbunden hat, fürchteten wir größere Probleme. Deshalb bekamen anfangs alle drei Hunde eine Maulschleife verpaßt, so daß keine ernsthaften Verletzungen entstehen konnten. Wir zeigten ihnen deutlich unser Desinteresse an gegenseitigem Anmachen und schon nach ein paar Stunden waren die Maulschleifen vergessen. Es hat nie ernsthafte Auseinandersetzungen gegeben. Rexy hat sich ohne weitere Probleme ins Rudel integriert und wurde auch akzeptiert. Schon bald war es seine Aufgabe, beim Spaziergang die Rückhut zu bilden, was er mit dem gebotenen Ernst durchaus als seinen Job ansah.
Dann kam unsere kleine "Yassi" (Harlekin-Pudel-Hündin) dazu und Rexy hat ihr wirklich alles beigebracht vom Spielen bis .......
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Leider ist auch dieser tolle Hund, der ein erstklassiger
Meisterdieb war und alles gestohlen hat, was freßbar war (Hundefutterdosen öffnete er sich selbstständig), drei Monate nach Urias
urplötzlich, aber im stolzen Alter von 13 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen!
Auch an ihn denken wir in großer Dankbarkeit zurück. |
Unser 5. Hund :
"YASSI" , Harlekin-Kleinpudel-Dame, kam 2008 zu uns. Vor Urias hatte sie zunächst ganz großen Respekt, während Rexy sie gleich adoptiert hat. Er ist mit ihr nach draußen gegangen, wenn sie im Dunkeln Angst hatte, obwohl er sonst nach 20.00 Uhr nicht mehr zum Rausgehen zu bewegen war. Er hat ihr gezeigt, wie man mit Bällchen spielt und hat immer auf sie aufgepaßt.|
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Die Kleine war sehr unselbständig, so lange er da war. Damit Yassi nun aber nicht allein sein soll, kam dann Bandit. |
Unser 6. Hund :
"BANDIT" , ein schwarzer Zwergpudel-Rüde, der seinem Namen alle Ehre machte. Er rüpelte so doll, wie es Urias früher auch getan hat. Die arme Yassi hatte ganz schön unter ihm zu leiden. Sie ist doch ein zartes Mädel und wurde - wahrscheinlich durch einen Impfschaden ausgelöst - auch 2009 sehr krank. Jetzt geht es ihr aber wieder gut und sie versucht jetzt noch an seiner Erziehung zu retten, was noch zu retten ist und weist ihn auch schon mal heftig in die Schranken.
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Gemeinsam sind die beiden Kleinen, die wir aus Vernunftsgründen in dieser Größe geholt haben, weil wir selbst auch nicht mehr die Jüngsten sind, aber jetzt unser neues DREAM-TEAM ! Sie spielen, nachdem sie vom Spaziergang zurück kommen, immer "Formel 1-Rennen" durch unser Haus und tragen dadurch sehr viel zur Belustigung von uns Zweibeiner bei. |
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